Kinderbetreuer-Fortbildung Obernberg 

Rückblick Schulung Obernberg 2010

54 ist eine gute Zahl! In zwei Modulen haben 54 Nestbetreuer die 4-tägige Spezialausbildung in Obernberg absolviert. Viele Inputs, hohe Qualität und ein bisschen Party.













 Leitung der Schulung: Marlies Erhard










Klara die kleine Kr�uterhexe

Gewohnt durchdacht und durchorganisiert präsentierte Marlies Erhard das Programm für die alljährliche Fortbildungsveranstaltung der Tiroler Familiennester. Stets bildet das neue Motto (2010 Klara, die kleine Kräuterhexe) den Haupt-Bestandteil. Dazu kommen entsprechend den Anforderungen der Nester weitere Angebote für Spielprogramme.
Die Schulung fand von 16.5.-22.5.2010 statt. Das Modul 1 von So, 16.5.-Mi, 19.5.2010 besuchten 27 Kinderbetreuer, der Inhalt wiederholte sich im Modul 2 von Mi, 19.5.2010 bis Sa 22.5.2010 mit ihren Kollegen, ebenfalls 27 an der Zahl.

Einen Rucksack voller Ideen präsentierte Mag. Barbara Tröster vom Verein Spektrum Salzburg und eröffnet damit die Möglichkeit, schnell zu reagieren mit einem Spiel, gleich wie groß die Kindergruppe ist. In einer zweiten Einheit macht sie sich mit der Gruppe auf die Suche nach dem Spiel der Weisen in den Obernberger Ur-Wald.

Musiker Gregor Delorenzo steigt mit einem Digeridoo-Workshop ein. Die warmen groovigen Töne des Instrumentes aus Australien hört man in den folgenden Tagen immer noch � manche Betreuer haben echt Feuer gefangen.

Klara die kleine Kr�uterhexe

Dann tritt die Hexe auf den Plan. Zuerst als Figur. Roswitha Betz, Erwachsenenbildnerin und Kunsttherapeutin sowie Margarete Ringler geben Anleitungen und legen auch gleich los. Der Speisesaal verwandelt sich in ein Atelier, in dem aus Draht, Gips, Pappmache, Stoff, Bändern, Wolle und Farbe die große und kleine Hexe Form annehmen.
Einen ganzen Tag widmen die beiden Expertinnen dann auch der Spielgeschichte und den Inhalten “Klara die kleine Kräuterhexe”. Dabei verströmt schon der dekorierte Zauberplatz im Wald magisches Flair. Die Hexenküche dort im Wald, verschieden Hexen-Feen-Spiele und vor allem Betreuer, die sofort in die Rolle der Hexe schlüpfen, beweisen schon bei der Ausbildung, dass das Motto wieder voll aufgehen wird. Dass die beiden Vortragenden selbst nicht nur enorme Fantasie sondern auch jahrelange Erfahrung in das Konzept fließen lassen, ist genauso wichtig, wie ihre eigene sprühende Freude mit Hexenbuch, Zauberkarten und Hexenbesen.

Abends breiten die Profis aus den Nestern der Klassiker Hausgeländespiel vor. Nomen est omen: nur indoor im Seminarhaus findet es statt und gerät zum lauten Wettlauf treppauf-treppab mit witzigen Prüfungen.

4 Workshops an einem Tag

Der Mittwoch – jener Tag an dem alle 54 Teilnehmer das Haus füllen bis zum letzten Bett und Stuhl – bietet die Wahl der Qual. Vier Workshops können besucht werden.
Leanring by Laughing mit Mag. Bernd Fankhauser und Mag. Thomas Huber, beide Rote-Nasen-Clowndoktors. Die beiden Herren sind per se schon Programm, begnadete Schauspieler und Psychologen, mit breitem Smile nehmen sie die Teilnehmer ganz schön ran.
Zaubern für und mit Kindern lehrt DiNO dorado, seines Zeichens Zauberkünstler. Die geheimsten aller Tricks verrät er nicht, wohl aber mehr als genug, damit jeder Betreuer eine kleine Vorführung der Magie beherrscht.

Mit Kindern Kräuter entdecken kann Hannelore Steinlechner. Die Kräuterpädagogin und Biobäuerin startet sogleich in eine naturbelassene Wiese und sammelt mit flinker Hand Spitzwegerich, Breitwegerich, Löwenzahn und viel unscheinbares Grünzeug mehr. Aus dem Backrohr holt sie kurze Zeit später knusprig-würzige Brennessel-Chips, reicht Apfel-Kräutersalat und eine köstliche Joghurt-Kräutersauce. Keine Kunst und ein wahres Vitamin-Feuerwerk.

Ein richtiges Stimmungsfeuerwerk schießt Kinderbetreuer Hubert Kranz bei der Mittwöchigen Disco ab. Dem Vernehmen nach soll dort nicht nur zum Digeridoo gejodelt, sondern gezaubert, gedichtet und ordentlich getanzt worden sein.
Marlies Erhard zieht Resümee: alle Referenten sind ausgewiesene Experten, ihr Wissen fiel auf den richtigen Boden – die Teilnehmer sind begeistert. Das erkennt man an den Gesprächen beim Essen, den ersten Entwürfen für Spieltage im Sommer und dem ständig fließenden Erfahrungsaustausch.
  Bilder hier